„Berlin am Mittag@digital“, meine neue digitale Veranstaltungsreihe, findet am kommenden Mittwoch, 25. Februar, um 12 Uhr seine Fortsetzung. Live aus der Sitzungswoche des Deutschen Bundestags schalte ich mich zu und werde in aller Kürze über die anstehenden Initiativen berichten. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dieses Mal auf dem sehr aktuellen Thema „Deutschland im Visier: Einer der weltweit am stärksten bedrohten Staaten durch Cyberangriffe“.
Deutschland gehört als einziger EU-Staat zu den Top 10 der weltweit am stärksten betroffenen Länder bei Cyberangriffen – das Risiko liegt damit deutlich über dem EU-Durchschnitt. Besonders im Fokus stehen Regierungsbehörden und öffentliche Dienste (17 %), die IT-Branche (17 %), Forschung und Bildung (11 %) sowie Nichtregierungsorganisationen (8 %). Die Angreifer verfolgen vor allem Datendiebstahl (37 %), Erpressung (33 %) und den Einsatz von Ransomware (19 %). In 7 % der Fälle werden kompromittierte Systeme zusätzlich als Infrastruktur für weitere Angriffe – etwa in Botnetzen – missbraucht.
Nahezu alle staatlichen Einrichtungen, IT-Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und NGOs in Deutschland sind potenziell betroffen – Cybersicherheit ist damit keine IT-Einzelfrage mehr, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Für alle Teilnehmer besteht die Möglichkeit der Diskussion. Das Digitalformat „Berlin am Mittag@digital“ wird es künftig einmal im Monat geben – mittwochs um 12 Uhr. Auch die Beteiligung von externen Gästen aus der Berliner Politik ist in Planung.
Für eine Teilnahme werden alle Interessierten gebeten, hier eine Direktnachricht oder Mail an ralph.brinkhaus.wk@bundestag.de zu senden. Die Einwahldaten werden dann zugestellt.