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Besuch der KI-Akademie OWL in Bielefeld

15. Januar 2026

Vergangene Woche habe ich das Center for Cognitive Interaction Technology (CITEC) der Universität Bielefeld besucht, um mir vor Ort ein Bild von der Arbeit der KI-Akademie OWL zu machen. Gemeinsam mit dem örtlichen Landtagsabgeordneten Tom Brüntrup stand dabei der Austausch über Forschung, Lehre und den Transfer in Schulen, Gesellschaft und Unternehmen im Mittelpunkt.

Die KI-Akademie OWL hat das Ziel, Künstliche Intelligenz verständlich, verantwortungsvoll und praxisnah in die Region zu bringen – von der Schule über die Hochschule bis in die Unternehmen. Im CITEC arbeiten interdisziplinäre Teams daran, KI-Modelle transparent, ressourcenschonend und sicher zu gestalten, insbesondere mit Blick auf Anwendungen in Bildung, Inklusion und Wirtschaft. Im Gespräch mit Forschenden wurde deutlich, wie eng Grundlagenforschung und praxisnahe Anwendungen in Ostwestfalen-Lippe verknüpft sind. So entstehen Projekte, in denen Unternehmen, Hochschulen und weitere Partner gemeinsam KI-Lösungen für Produktion, Arbeitswelt und gesellschaftliche Teilhabe entwickeln und über Formate wie Workshops und Schulkooperationen in die Praxis bringen. Mir geht es aber nicht nur darum, KI-Technologien zu entwickeln, sondern die Menschen in ihrem Umgang damit zu schulen. Medien- und Datenkompetenz, ethische Fragen und Transparenz von Algorithmen spielen dabei eine zentrale Rolle, damit KI-Arbeitswelt, Bildung und Alltag unterstützt, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Der Bund fördert den Aufbau der KI-Akademie OWL mit 7,4 Millionen Euro und sendet damit ein klares Signal für die Zukunftsfähigkeit der Region. Die Förderung stärkt Ostwestfalen-Lippe als Innovationsstandort und ermöglicht es, Forschungsergebnisse schneller in mittelständische Unternehmen, Schulen und gesellschaftliche Initiativen zu übertragen. Der Besuch am CITEC hat gezeigt, welches Potenzial in der Kombination aus starkem Mittelstand, engagierter Wissenschaft und politischer Unterstützung steckt. Als digitalpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion begleite ich diese Entwicklung sehr genau, um gute Rahmenbedingungen für Forschung, Transfer und verantwortungsvollen KI-Einsatz zu sichern.

Besonders spannend war für mich die Gelegenheit, selbst KI-basierte Robotik-Anwendungen auszuprobieren, die künftig im Mittelstand der Region eingesetzt werden können. Die direkte Erfahrung mit diesen Lösungen hat gezeigt, welches Potenzial KI für effizientere Prozesse, Entlastung der Beschäftigten und neue Geschäftsmodelle im Mittelstand bietet. Ich bedankt mich herzlich bei Prof. Barbara Hammer, Prof. Reinhold Decker, Prof. Klaus Neumann und Prof. Benjamin Paaßen sowie dem gesamten Team der KI-Akademie OWL und des CITEC für die eindrucksvollen Einblicke und die engagierte Arbeit. Diese breite Expertise zeigt, wie stark Ostwestfalen-Lippe beim Thema Künstliche Intelligenz bereits aufgestellt ist.